Katholische Nachrichten

Ihr täglich aktuelles Nachrichten-Update in deutscher Sprache aus der Welt der Katholischen Kirche.

Tradition: Christus bleibt das wahre Haupt Seiner Kirche – Er wird sie niemals verlassen

Mit den folgenden Zeilen möchten wir unsere Haltung erläutern und Sie vor allem dazu einladen, jenen inneren Frieden zu bewahren, der aus dem Vertrauen auf die göttliche Vorsehung erwächst. Die Krisen der Kirchengeschichte waren stets schmerzlich, doch unser Herr hat Seine Kirche niemals verlassen. Vor allem wollen wir mit Nachdruck wiederholen, was unverändert bleibt: Wir sind und wir wollen ganz katholisch bleiben, zutiefst römisch und in kindlicher Treue mit dem Stuhl Petri verbunden. Von Pater Thibaud Favre, Distriktoberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. für die Schweiz.

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Geistliches: Ein zentraler Satz der großen hl. Theresia von Jesus für uns

Haben wir das Ziel vor Augen, tun wir alles, was wir können, was in unserer Macht steht und dann leben wir ganz aus der Gnade, und bitten wir Gott allzeit um alle Hilfen für die Erlangung des Zieles. Seien wir großherzig und beten wir um die Beharrlichkeit bis zum Ende! Wegen der Neigung zum Egozentrismus müssen wir alle uns anstrengen, diese Neigung zu überwinden und das Herz immer wieder zur Hingabe zu öffnen. Von Pater Johannes Regele, Distriktoberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. für Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Slowenien und Kroatien.

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Wissenschaft: Frühchristliche Basilika wiederentdeckt

In unmittelbarer Nähe des Doms von Oderzo, dem antiken Opitergium, sind unter dem Areal des ehemaligen Fischmarktes bedeutende Reste einer frühchristlichen Basilika freigelegt worden. Der Befund gilt als einer der wichtigsten archäologischen Neufunde zur spätantiken Sakraltopographie im nordostitalienischen Raum und erweitert das Bild der Christianisierung der Region erheblich.

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Nicaragua: Älterer Bischof nach Aufruf zum Gebet für die verfolgte Kirche festgenommen

Die nicaraguanische Polizei hat einen 80-jährigen katholischen Bischof festgenommen, nachdem dieser öffentlich dazu aufgerufen hatte, für die im Land verfolgte Kirche zu beten. Abelardo Mata, emeritierter Bischof von Estelí, wurde am 29. Juni von den Sicherheitskräften festgenommen und mehrere Stunden lang festgehalten – einen Tag nach der Feier einer Messe, in der er zu Gebeten für die „verfolgte Kirche“ in Nicaragua aufgerufen hatte. Die Wissenschaftlerin Martha Patricia Molina, Autorin des Berichts „Nicaragua: Eine verfolgte Kirche“, der die Angriffe der Ortega-Regierung auf Katholiken seit 2018 dokumentiert, erklärte: „In Nicaragua beleidigt jeder, der es wagt, eine Meinung zu äußern – so offensichtlich sie auch erscheinen mag –, letztendlich die Diktatur, und deshalb werden die Bischöfe überwacht.“

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Deutschland: „Es braucht die Priesterbruderschaft St. Pius X. um den Glauben fortzusetzen“

„Gehen Sie rein in die Kirche, bald ist Messe“, sagt eine Frau dem Journalisten, der sich in einem Gewerbegebiet in Königsbrunn bei Augsburg, an der Kapelle „Mutter vom großen Sieg“ umschaut. Exkommunikation? „Da bin ich glücklich!“, ruft eine weitere Frau. Warum? „Weil wir römisch-katholisch sind.“

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USA: Außenminister Rubio kritisiert die UNO

US-Außenminister Marco Rubio hat in einer Kongressanhörung scharfe Kritik an den Vereinten Nationen geübt. Die UNO habe „ihren Zweck“ und „ihre Mission“ verloren und sei bei der Bewältigung großer internationaler Krisen weitgehend wirkungslos geblieben. Den Vereinten Nationen wird seit Langem vorgeworfen, linke und progressive Positionen zu fördern – insbesondere im Bereich der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“, was häufig Abtreibungen einschließt.

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Kirchenrechtler Murray: Die „Exkommunikation“ der FSSPX ist ein „kanonisches Durcheinander“

Pfarrer Gerald Murray, ein Kirchenrechtler aus New York, bezeichnet die „Exkommunikation“ der Priesterbruderschaft St. Pius X. als „kanonisches Durcheinander“. Papst Franziskus hat den Priestern der FSSPX die Befugnis für Beichten und Eheschließungen erteilt. Nur der Papst (oder eine gleichrangige Autorität) kann diese Befugnisse widerrufen.

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Leo XIV. im Sommerurlaub

Heute Nachmittag zog Leo XIV. für eine Erholungspause bis Montag, den 27. Juli, in den Apostolischen Palast von Castel Gandolfo um. Während dieser Zeit sind die allgemeinen, privaten und besonderen Audienzen ausgesetzt.

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Geistliches: „Tradition heißt, das Feuer weiterzugeben, nicht die Asche zu bewahren“ – Predigt von S.E. Weihbischof Pascal Schreiber

Der neu geweihte Bischof Pascal Schreiber von der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) hat am Donnerstag seine erste Predigt als Bischof gehalten. Anlass war eine feierliche Pontifikalmesse im Priesterseminar von Écône, einen Tag nach seiner Bischofsweihe. Die Predigt, die Bischof Schreiber in drei Sprachen hielt – Französisch, Deutsch und Englisch – stand im Zeichen des Fests Mariä Heimsuchung. Der Bischof deutete die biblische Begegnung zwischen Maria und Elisabeth als Bild für ein verborgenes, aber wirkmächtiges Gnadenwirken. So wie durch Maria einst Gnade an Johannes den Täufer und Elisabeth weitergegeben worden sei, so sei nun auch die Gnade des Bischofsamts durch ihre mütterliche Vermittlung gekommen. Der neue Bischof betonte, der Auftrag der Bruderschaft bleibe unverändert: heilige und lehrmäßig gefestigte Priester auszubilden, die überlieferte Heilige Messe und die traditionelle katholische Lehre zu bewahren und am Erneuerungswerk der Kirche mitzuwirken. Zum Abschluss griff Bischof Schreiber ein Bild auf, das oft dem Komponisten Gustav Mahler zugeschrieben wird: Tradition bedeute nicht, Asche zu konservieren, sondern Feuer weiterzugeben. Asche stehe für etwas Totes, Kaltes und Graues, das Feuer dagegen für Licht und Wärme. Die Bruderschaft bewahre die katholische Tradition nicht aus Nostalgie, sondern um den Glauben, die Sakramente und die überlieferte Lehre lebendig an die nächste Generation weiterzugeben.

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Tradition: Die „Exkommunikation“ zeigt Wirkung – junge Katholiken wenden sich der FSSPX zu

Der Sturm, der jetzt losgebrochen ist, zeigt letztlich den Hass auf die gesamte katholische Tradition. Schisma ist keine bloß äußerliche Handlung. Schisma setzt den Willen zur Spaltung voraus. Diesen Willen haben wir nicht. Wir haben ihn nie gehabt. Wir bekennen uns zum Primat des Papstes, zur Unfehlbarkeit des Lehramtes etc. Wir handeln nicht gegen die Kirche, sondern für sie. Wer die Kirche retten will, kann sie nicht zugleich verlassen wollen. Es gibt kein Schisma, keinen Vorsatz zur Spaltung. Von Pater Johannes Regele, Distriktoberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. für Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Slowenien und Kroatien.

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